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Printer Pro

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Drucken mit dem iPad  Die iPad-/iPhoneapp "Printer Pro - print documents, photos, web pages and email attachments" erlaubt es, unterschiedlichste Dokumente, Fotos, Emails, usw. direkt von iPad oder iPhone aus zu drucken, selbst in einem Netzwerk.

Gleich eines vorneweg: Auch Printer Pro kann nicht alle durch Apples Vorgaben entstandenen Probleme beim Drucken mit dem iPad überwinden ... es kann allerdings manchmal durchaus helfen.

Nach dem Start der App gilt es zunächst einen oder mehrere Drucker zu installieren. Bei einigen Modellen gelingt das sehr einfach, werden doch alle im Netzwerk erkannten Drucker übersichtlich in einer Liste präsentiert. Doch jetzt wird es etwas komplizierter. Auf manchen Druckern (Airprint, Bonjour) lässt sich in der Regel sofort problemlos drucken, was auch nicht wirklich verwundert, da Airprint-Drucker ja auch direkt von Apples iOS unterstützt werden und man für diese die App eigentlich gar nicht benötigt.

Auf anderen Druckern funktioniert das Drucken nur, wenn der passende Rechner, auf dem dieser Drucker installiert ist, eingeschaltet ist, wie es z. B. bei meinem eigenen Drucker von HP der Fall war. Wenn auch das nicht funktioniert, fordert einen die App dazu auf, das hauseigene Desktophilfsprogramm zu installieren. Das klappt zwar auch relativ problemlos und auch das Drucken gelang bei meinen Versuchen anschließen gut, doch leider ist es gerade in schulischen Netzwerken meist nicht möglich, selbst Programme zu installieren.

Dort bleibt zumeist nur die Möglichkeit, die Drucker direkt über ihre Netzwerkschnittstelle anzusprechen. Auch diese Möglichkeit bietet die App. Also schnell zum Drucker im Lehrerzimmer (der ist Teil des Schulnetzwerks mit einem Windows-Server und stammt von Dell), über das Display die IP-Adresse abgelesen und in die App eingegeben. Prompt kommt auch schon ein Testausdruck, der allerdings nur wirre Zeichen darstellt. Das lag daran, dass in der App die richtige Druckersprache (PCL, PS, ...) noch nicht eingestellt war. Doch auch das lässt sich in der Installationsroutine der App leicht ändern. Nachdem ich die richtige erwischt hatte, kam auch eine korrekt dargestellte Testseite aus dem Drucker. Mit Hilfe der auf der Testseite aufgedruckten Hilfsmarkierungen musste ich dann im letzten Schritt der Installationsroutine nur noch angeben, bis zu welcher Randmarkierung gedruckt werden darf und der Drucker war fertig eingerichtet und funktionierte auch einwandfrei.

Zugegeben, das ganze Prozedere klingt etwas kompliziert und wird bei dem einen oder anderen Drucker aufgrund einer fehlenden Druckersprache auch nicht funktionieren, aber nachdem es ja nur einmal durchlaufen werden muss, lässt sich das, denke ich, locker verschmerzen.

Die nun zu druckenden Dokumente gelangen auf unterschiedlichen Wegen in die App. In der Regel geht der Weg über den altbekannten "Öffnen mit ..."-Befehl, allerdings funktioniert auch der Weg über die Zwischenablage oder den direkten Zugriff auf den Fotoordner oder die Kamera. Selbst Webseiten und Dokumente aus einer Dropbox oder von Google Drive lassen sich direkt drucken. Folgende Dateiformate kann die App verarbeiten: PDF, Word, Excel, Powerpoint, Pages, Numbers, Keynote, TXT, HTML, JPG, Safari webarchive.

Für jedes Dokument können in der App die bekannten Parameter (Papierformat, Ausrichtung, Seiten pro Blatt, Druckbereich, ...) angegeben werden.

Fazit: Die iPad-/iPhoneapp kann im schulischen Alltag und in schulischen Netzwerken eine große Hilfe beim Ausdrucken mit dem iPad sein. Allerdings gelingt es, besonders bei schon älteren Druckern, nicht immer den gewünschten Drucker auch einzubinden, und manchmal muss dafür zunächst auch etwas länger herumprobiert werden. Der große Vorteil besteht darin, dass man Netzwerkdrucker direkt ansprechen kann, ohne groß den Systembetreuer behelligen zu müssen. Doch einen Haken hat die App, sie ist relativ teuer (zum Testzeitpunkt 5,99 €)! Deshalb sollte man mit Hilfe der Testversion der App zunächst ausprobieren, ob sich der gewünschte Drucker auch einbinden lässt. Gelingt der problemlose Testausdruck, kann per In-App-Kauf auf die Pro-Version upgedatet werden, denn nur mit dieser lassen sich auch Dokumente jenseits der Testseite ausdrucken. Und wem das alles zu kompliziert ist, der kann sich immer noch einen Airprint-fähigen Drucker kaufen! ;-)

Kosten:

  • euro-gelb-3 Printer Pro für iPad oder iPhone
  • euro-gruen Printer Pro Lite für iPad oder iPhone (= Testversion)

Links:

  • appstore-button  Printer Pro, für iPad
  • appstore-button  Printer Pro, für iPhone
  • appstore-button  Printer Pro Lite, für iPad
  • appstore-button  Printer Pro Lite, für iPhone
  • Herstellerhomepage

Mehr Informationen:

  • Videovorstellung des Herstellers:

euro-kurz-gruen = kostenlos;  euro-kurz-1 = 0 bis 1 €;  euro-kurz-2 = 1 bis 5 €;  euro-kurz-3 = 5 bis 10 €;  euro-kurz-4 = 10 bis 20 €;  euro-gelb-5 = mehr als 20 €

Alle Angaben sind nur Momentaufnahmen, da sich die Preise im Appstore häufig ändern!

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