schul.cloud

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Schulkommunikation   Die Universalapp "schul.cloud" bietet eine sichere Kommunikation per Messenger und eine sichere Dateiablage für die schulischen Kommunikation.

Mal wieder das leidige Thema Kommunikation: Kommunikation unter Kollegen, zwischen Lehrern und Schülern, zwischen Lehrern und Eltern ... Und schon hebt der Datenschutzbeauftrage mal wieder sein Händchen, und das wohl zu Recht.

Zu Recht? Zumindest bei dieser App, die es übrigens für alle Plattformen gibt, scheint das Problem Datenschutz soweit im Griff zu sein, dass sie selbst von Schulen genutzt werden kann. Grundsätzlich verspricht der Hersteller eine Datenschutzkonformität nach der DSGVO, doch das tun viele. Zusätzlich wird hier aber noch jede Übertragung Ende-zu-Ende-verschlüsselt, so dass selbst der Betreiber Nachrichten nicht mitlesen kann, und es werden keine Daten weitergegeben oder für andere Zwecke weiterverarbeitet.

Und auch in der App selbst werden nur die Daten angezeigt, die vom Nutzer selbst freigegeben wurden. So benötigt ein Nutzer zwar eine Emailadresse zur Anmeldung, doch dafür tut's auch eine Wegwerfemailadresse, wie sie z. B. von einer App wie Temp Mail zur Verfügung gestellt wird. In der App selbst werden weder Handynummer noch Emailadresse angezeigt, sodass man auch nur, das ist wichtig für viele Lehrkräfte in Bezug auf Kommunikation mit z. B. Eltern, über die App selbst erreichbar ist.

Die App selbst bietet Ähnliches, wie so viele andere Mitbewerber auch, man kann mit einer anderen Person chatten, kann aber auch Gruppen anlegen und so z. B. alle Lehrer oder die Schülerinnen und Schüler einer Klasse zusammenfassen. Gruppenmitglied kann man dabei allerdings nur werden, wenn man von Chatverwalter, das ist zumeist der Lehrer, einen speziellen Code erhält. Fremden bleibt der Zugriff somit sicher untersagt. Und sicher bedeutet hier sehr sicher, so sicher, dass die App sogar in zwei Bundesländern ganz offiziell von der Polizei für dienstliche Kommunikation verwendet wird. Zusätzlich können über die App auch Dateien verteilt werden.

Soviel zur kostenlosen Variante! Darüber hinaus gibt es noch Pro-Funktionen, wie z. B. ein Kalendermodul, ein Umfragetool oder Vertretungspläne, die wer mag, dazubuchen kann. Davor sollte er sich allerdings dann doch noch einmal mit seinem zuständigen Datenschutzbeauftragen zusammensetzen. ;-)

Und wie kommt man zu einem Schulaccount? Den muss die Schule ganz einfach beantragen und wenige Tage später erhält die Schule die notwendigen Zugangsdaten per Post. Wie genau das funktioniert und wie die weiteren Funktionen so eingestellt und verwendet werden, könnt ihr euch per Hilfe-Videos des Herstellers ansehen.

Hier kommt noch die Appbeschreibung des Herstellers:

"schul.cloud – Kostenloser Messenger mit Dateiablage für Schüler und Lehrer

Ohne Handynummer datenschutzkonform texten und Dateien teilen.

Die Vorteile von Messengern, wie WhatsApp, für die Kommunikation in Klassen, Terminabsprachen oder den Dokumentenaustausch sind im Schulalltag nicht von der Hand zu weisen.

Eine große Problematik ist die Herausgabe der privaten Mobilnummer für die interne Kommunikation, wodurch Lehrern, Eltern und Schülern der Druck der ständigen Erreichbarkeit entsteht. Auch datenschutzrechtliche Lücken aufgrund des Austausches personenbezogener Daten stellen Schulen vor große Herausforderungen.

Die schul.cloud ist eine schulinterne datenschutzkonforme Kommunikationsumgebung, die die gängigen Messenger-Funktionen mit einer persönlichen Dateiablage kombiniert, ohne dabei die Herausgabe der persönlichen Telefonnummer zu erfordern. Insbesondere für Lehrer werden so die Trennung zwischen beruflicher und privater Kommunikation sowie der Schutz der Privatsphäre sichergestellt. schul.cloud ist auf jedem Endgerät (Tablet, PC, Smartphone) für Lehrer, Schüler, Eltern und die Schulverwaltung verfügbar.
Durch das mehrstufige Berechtigungssystem können bspw. Lehrern andere Rechte eingestanden werden als Schülern. Informationen und Dokumente werden durch die schul.cloud nicht mehr isoliert auf einzelnen Rechnern, sondern von jedem Endgerät aus abrufbar. Zudem sparen Schulen durch das digitale Verteilen von Dokumenten erhebliche Kopier- und Druckkosten. Durch den Einsatz der schul.cloud als Kommunikationsmedium für den Unterricht entfallen Medienbrüche für bspw. Schüler, da die gewohnten Endgeräte aus dem Privatleben auch für die Kommunikation im Schulalltag verwendet werden.

Fazit: Die Universalapp "schul.cloud" scheint, zumindest in der kostenlosen Variante, tatsächlich eine für Schulen geeignete genehmigungsfähige Kommunikationsplattform zu sein. Per Messenger lassen sich wie gewohnt Nachrichten direkt oder in Gruppen austauschen, und selbst Dateien lassen sich verteilen. Mehr braucht es zumeist ja auch nicht. Nachdem die App selbst für alle Plattformen und auch als Webseite zur Verfügung steht, sollten so auch so gut wie alle Beteiligten einen Weg zur Kommunikation finden. Für mich eine appsolut empfehlenswerte App!

Kosten:

schul cloudLinks:

 

Mehr Informationen:

Originallink: https://www.youtube.com/watch?v=zYo7gLzH8Uk

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